KiMi 12.11.19

22/2019 VFW __________ Bäume für Kirchheim
Bäume binden hohe Mengen an CO2, sorgen für Schatten, erhöhen die Lebensqualität.
Nicht bei uns: Die Bäume werden jetzt massiv gefällt, um sie später wieder in Aschheim, Grasbrunn, Ismaning und Pliening anzubauen. Dies hilft dem Microklima in Kirchheim nicht.

16/2019 VFW __________ Naturrasen für die Natur
Kunstrasenplätze sind … schädlich für die Umwelt. Und das hat in einem Park nichts zu suchen.

15/2019 VFW __________ Der Baum als Klimaretter
Ministerpräsident Söder will 30 Mio. Bäume pflanzen. Und was macht Kirchheim? Hier spricht die Kettensäge.

14/2019 LWK __________ Gedanken zur LGS
Wir von der LWK freuen uns auf die LGS, denn sie kann ein großer Schritt zu einem Lebenswerten Kirchheim werden. … ausgerechnet auf unserem Magerrasen-Biotop mit einer Vielzahl an seltenen Tier- und Pflanzenartensollen sog. temporäre Ausstellungsflächen (Wechselbeete, Ausstellungshallen oder ähnliches) entstehen? Hier wird also nicht Brachland durch eine LGS aufgewertet, sondern Lebensraum von Rote-Liste-Arten zerstört. Das kann und darf lt. § 44 (1) Satz 3 und 4 Bundesnaturschutzgesetz nicht sein.

14/2019 Grüne-LWK-SPD-VFW __________ Alternativplan Gymnasium
Wir danken den Grünen, der LWK, der SPD und der VFW für die gemeinsame Veröffentlichung unseres Anliegens zum Neubau Gymnasium.
Wir, die IGWall, reden nicht nur von Bürgerbeteiligung, sondern leben diese. Wir verstehen uns auch nicht als politische Gruppierung, sondern wir sind Bürger, ganz im Sinne der ‚Mitmachgemeinde‘. Als Interessensgemeinschaft ohne eigene Mittel steht der IGWall der Weg über eine kostenpflichtige Anzeige (Vorschlag des Bürgermeisters) nicht offen.
Die von uns erarbeitete Planungsvariante für mehr Baumerhalt am „Wall mit Wäldchen“ wird allen Bürgern deshalb auf diese Weise bekannt gemacht. Durch den neuen Plan hat die Schulfamilie keinerlei Nachteile, einseitige Benachteiligungen des Lindenviertels werden jedoch vermieden. Den Schülern wird anstatt Abholzungen Naturschutz vorgelebt.

11/2019 LWK __________ 153.000 = 129.483 – So rechnet unser Bürgermeister.
Wenn die in Kirchheim 2030 reduzierten Grünflächen nicht passen, werden sie passend gemacht. Man zählt die Sportplätze am Gymnasium einschließlich Kunstrasen einfach zu den Grünflächen und schon sind es wieder die per Bürgerbescheid beschlossenen 153.000 m². Aber vielleicht hat unser Bürgermeister nur die dem Gemeinderat vorgelegten Flächenberechnungen und die Ausschreibung zur Landesgartenschau nicht gelesen. Dort steht explizit, dass im Vergleich zum Bürgerentscheid 2017 die Lärmschutzflächen von 22.900 auf 11.323 m² und der Ortspark von 101.200 auf 88.500 m² reduziert werden. Macht zusammen ein Minus von 24.277 m² und erklärt auch die Verringerung der Grünflächen. Das sind die Fakten, die zählen!

08/2019 LWK __________ Kunstrasen anstatt Biotope?
… dass sich zum Gymnasium ein 90 x 60 m großer Kunstrasenplatz gesellen wird. Dieser kommt einer völligen Versiegelung der bestehenden Waldbiotop- und Grünflächen gleich… Die geplanten Flutlichtanlagen … führen nicht nur zu Zusatzkosten, sondern auch zu erheblichen Lärmemmissionen. Eine grüne Oase der Ruhe für Menschen und Tiere wird der Ortspark so sicherlich nicht!

07/2019 VFW __________ Grünflächen
versprochen = 153.000 qm gehalten = 129.483 qm
Deutlich weniger Grün. Wurde nicht versprochen, dass Kirchheim 2030 fast genauso viel Grün schafft, wie Wohnbauland? Der Ortspark schrumpft erheblich.

05/2019 LWK __________ Kirchheim 2030 – Realität versus Bürgerwillen?
Schon längst gehean freitags in München und anderen Städten viele Kinder für den Erhalt von Biotopen und mehr Klimaschutz auf die Straße. Wie wollen die aus CSU, SPD, ÖDP und FDP im Gemeinderat sitzenden Eltern, die für die Rodung des Wäldchens am Gymnasium gestimmt haben ihr Abstimmverhalten ihren Kindern erklären? In 2024 wird Kirchheim Gastgeberin der Landesgartenschau sein. Wird diese ohne ein ortsbildprägendes Waldstück am Gymnasium nicht noch trostloser sein, als diese durch den um die Hälfte kleiner geplanten Ortspark ohnehin schon anmutet? …
Die Gründe, warum das Wäldchen am Gymnasium weichen muss, können wir leider nicht nachvollziehen. Würde die beim Bürgerentscheid 2017 und im Wahlkampf 2014 versprochene als verkehrs- oder besser wählerberuhigende Angerlösung bei der Öffnung der Heimstettner Straße umgesetzt, so könnte das Gymnasium durchaus weiter südlich positioniert werden. Eine Sanierung der bestehenden Sporthalle inklusive Erweiterung wäre durchaus mit dem Erhalt des Wäldchens vereinbar gewesen, doch diese wird seitens der Regierung von Oberbayern nicht gefördert. Es ist an der Zeit, dass bei Förderzusagen für Bauprojekte auch ökologische Aspekte im Kostenvergleich berücksichtigt werden.

04/2019 Grüne __________ Ausgleichsflächen ohne Ausgleich
Von Waldarbeitern zertretene oder von gefällten Bäumen erschlagene Igel. Aufgeschreckte Winterschläfler, die anschließend vor Erschöpfung oder Hunger sterben. Solche Bilder in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger muss ein Ortsvorsteher vermeiden. Deswegen stand in Kirchheim die Saatkrähe für den Naturschutz. … Deren Schutzwürdigkeit wird oder wurde von der Unteren Naturschutzbehörde und der Regierung von Oberbayern untersucht. Sechs Nester will man umsiedeln, damit alles gut ist.
Ferner seien von den vielen Bäumen sechs erhaltenswert. Sie sollen umgesetzt werden. Aber, was heißt „erhaltenswert“? Junge, gesunde Bäume haben eine stabile Rinde, Gerbsäuren, Harze und hohen Saftdruck. Die wasserabstoßenden Blattoberflächen sind ein natürlicher Schutz. Erst wenn dieser Schutz im Alter abnimmt, dringen holzbohrende Käfer ein und ziehen viele andere lnsekten sowie Pilze und Bakterien nach. Blitzrinnen, Zwieselabrisse, Totastlöcher, Risse und Spalten lassen eine vielfältige Lebensgemeinschaft entstehen, zu der auch Spinnen, Singvögel und Spechte gehören. Dessen Höhlen beherbergen dann wiederum Fledermäuse. Ein älterer Baum hat also als Lebensraum und Nahrung einen höheren ökologischen Wert als ein junger Baum. Das weiß natürlich auch der Bürgermeister und spricht deswegen von durchschnittlich 25 Jahre alten Bäumen statt von bis zu über vierzig Jahre alten Bäumen.
Das überwältigend erfolgreiche Volksbegehren schlägt gegen den Artenschwund einen Biotopverbund vor. Der Wall und das angrenzende noch viel ältere Biotop wären ein guter Anfang. Neue Bäume, womöglich auch noch auf entfernten Ausgleichsflächen, stellen die Uhren wieder auf Null. Muss der Wall wirklich einer Kugelstoß- und Hochsprunganlage weichen? Die Kugelstoßanlage am bestehenden Gymnasium fiel Lehrerparkplätzen zum Opfer. Unstimmigkeiten und seltsame Prioritäten: Es ist zu früh, um vollendete Tatsachen zu schaffen!

03/2019 VFW __________ Das Wäldchen muss bleiben
Die VFW-Fraktion hat im Gemeinderat gegen die Beseitigung des Wäldchens am Wall südlich der Mittelschule gestimmt. Alles muss jetzt auf einmal ganz schnell gehen. Zeit für vernünftige Abwägungen und Prüfungen bleiben da nicht. Warum auf einmal diese Eile?
Den Bedenken des Bundes Naturschutz und anderer Organisationen zur Beseitigung eines wertvollen Biotops wird kein Gehör geschenkt. Lieber rasch Fakten schaffen ohne lange darüber zu reden. Erst einmal beseitigt man alte, große Bäume und danach müssen im Rahmen der Landesgartenschau für viel Geld erheblich kleinere Bäume neu angepflanzt werden. Welch ein ökologischer Unsinn!
Die Argumente, wir brauchen Platz für Baustelleneinrichtung und Baumaschinen und ein Durchgang vom geplanten Gymnasium zum Sportplatz wäre mit diesem Wall nicht möglich, sind für uns nicht nachvollziehbar. Aus ökologischer Sicht würden wir gerne einen großen Teil oder den ganzen Wall/Wald als wertvolles Biotop erhalten.